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Landesverbandes Brandenburg-Berlin
der Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereine e.V.

Fahne des Landesverband Brandenburg - Berlin der Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereine

Wer an Brandenburg und Berlin denkt, denkt gewiss nicht zuerst an Bergbau.
Das Gewinnen von Rohstoffen über oder unter Tage hat allerdings in Brandenburg Tradition.
Seit über 1000 Jahren werden dem Boden hier Rohstoffe wie Raseneisenstein, Grauwacke, Ton, Torf und Braun- und Steinkohle abgerungen.

Die erste Braunkohle fand man 1756 am Petershagener Gutshof, worüber Friedrich der Große umgehend informiert wurde.

Schon damals waren Rohstoffe für Staat, Wirtschaft und Gesellschaft wichtig.

Heute werden aus den brandenburgischen Großtagebauen Jänschwalde, Cottbus-Nord und Welzow-Süd jährlich ca. 39 Mio. t Rohbraunkohle gewonnen, die zum überwiegenden Teil in den modernen Braunkohlenkraftwerken der Region verstromt, aber auch zu Briketts, Staub- und Wirbelschichtkohle veredelt wird.

Außerdem wird in Brandenburg auch heute nicht nur Braunkohle gefördert, sondern auch Sand, Kies, Ton, Kalkstein und Torf.

Insgesamt fördern mehr als 160 Gewinnungsbetriebe jährlich 20 Mio. t Steine und Erden.

Die gewonnenen Rohstoffe werden zur Herstellung von Beton, Kalksandsteinen, Klinker, Steinzeug, Glas und vielen anderen Produkten weiterverarbeitet.

Der Sanierungs- und Altbergbau spielt eine wichtige Rolle.

Brüche an ehemaligen Tiefbauen sind zu sichern, aus ehemaligen Tagebaurestlöchern werden Seen.

Im tiefen Untergrund Brandenburgs schlummern Bodenschätze wie Erdöl, Erdgas und Kupfer. Die Hebung dieser Schätze wird in Abhängigkeit der Marktentwicklung erfolgen.

Und nicht zu vergessen ist Sole, die etwa in Bad Belzig zu Tage befördert wird.

Man denkt da an Thermalbäder, erschlossen wird der Salzstock aber durch Bergleute.

Die berg- und hüttenmännische Kultur- und Traditionspflege des Landesverbandes Brandenburg-Berlin der Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereine e. V. und seiner Mitgliedsvereine ist nicht nur Ausdruck einer stolzen Vergangenheit, sie ist ein Zeichen der Kontinuität.

Hans-Jürgen Schmidt

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